IPD Stiftung – Bergischer AusbildungsPate

Bei der IPD Stiftung in Solingen wird im Projekt Bergischer AusbildungsPate überlegt, wie man mit den von der Bundesregierung vorgegebenen Kontaktbeschränkungen das ehrenamtliche Solinger Ausbildungsprojekt erhalten kann.

Die Idee ist, dass neue Patenschaften demnächst auch per Videokonferenz abgehalten werden; den persönlichen Kontakt können sie allerdings nicht ersetzen!

Die Kommunikation bei bereits bestehenden Patenschaften findet einstweilen digital statt. Telefon, E-Mail, Bild übertragende Kommunikationen – alle heute möglichen Kontaktmittel werden genutzt.

So fand dann auch die monatliche Patenbesprechung der IPD Stiftung als digitales Treffen am 27.4.2020 statt. Bis auf geringfügige Störungen zu Beginn konnte die Besprechung wie geplant durchgeführt werden.

Das Hauptaugenmerk beim Meeting wurde auf die Zukunft der AusbildungsPaten sowie deren „Schützlinge“ gerichtet:

  • Was wird nach der Corona-Krise sein? Wie viele Ausbildungsplätze wird es noch geben?
  • Welche (neuen) Möglichkeiten werden sich nach Schulabschluss für die Jugendlichen ergeben?
  • Was gilt es für potenzielle neue Ausbildungspaten (auf ehrenamtlicher Basis) zu beachten?
  • Welche Eignungen, Fähigkeiten, Berufserfahrungen sollten diese mitbringen?

Darauf gilt es zu achten, wenn, was hoffentlich bald wieder geschieht, SoFrei Beratungen anbietet und eventuelle Interessenten für AusbildungsPatenschaften an die Stiftung weiter vermittelt werden.

Die Vermutung: Viele der vor allem kleineren Betriebe und Geschäfte haben die lange geschäftliche „Zwangspause“ nicht „überlebt“ oder kämpfen nach großen Verlusten jetzt ums Überleben. Eine Ausbildungsstelle wird oft nicht angeboten werden können.

Letztendlich kann jedoch zurzeit nur immer wieder versucht werden, die diversen Neuerungen/Änderungen zu beobachten und Schritt zu halten in der neuen (?!) Welt.

Koordinatorin Anette Messing von der IPD Stiftung berichtet abschließend über das neue IPD Projekt „Machbar“ (Gesichts-Masken-Nähen auf ehrenamtlicher Basis).

Die kleine Gruppe Näherinnen und Näher (jawohl, es gibt einen Näher!) arbeitet mit viel Spaß und Freude von zu Hause aus und spendet die genähten Masken.

Da der Bedarf weiterhin besteht, wird darauf verwiesen, dass sowohl Näher als auch Näherinnen noch gesucht werden.

Béla und Kathrin Gall (Stiftungsvorstand) bedanken sich auf diesem Weg jetzt schon einmal bei allen ehrenamtlichen Helfern.

Sach- und/oder Geldspenden (Gummilitzen, Nähgarn, Stoffe, gerne moderne, bunte Stoffe) und dergleichen werden freundlichst entgegen genommen.

Bei Interesse: weitere Informationen von der IPD Stiftung oder der Solinger Freiwilligen-Agentur.

Bericht: Annette Mjartan im Mai 2020