Stiftung zur Förderung von Kindern, Jugendlichen und jungen Familien

Die Stiftung zur Förderung von Kindern, Jugendlichen und jungen Familien wurde 2010 gegründet aufgrund einer Stiftungsinitiative des Intensivpädagogischen Dienstes Bergisch Land GmbH (IpD) und mit dem Stiftungsvorstand Kathrin und Béla Gall. Die Stiftung konzentriert sich primär auf die Projekte „Bergischer Ausbildungspate“ und “Zeit für ein Kind”.

Bergischer Ausbildungspate

Hier soll Jugendlichen, die (keinen) einen schlechten Schulabschluss haben und bei denen deshalb kaum Aussicht auf einen Ausbildungsplatz besteht, geholfen werden. Das eigene soziale Umfeld der Jugendlichen kann diesen leider oft nur wenig Hilfe und Orientierung für den weiteren Lebensweg geben.

Daher werden Ehrenamtler, genannt Ausbildungspaten, gesucht, die diesen Jugendlichen zur Seite stehen und ihnen Begleitung und Unterstützung sind, z.B. bei der weiteren Lebensweggestaltung / Berufsplanung, bei Bewerbungsgesprächen und Bewerbungsanfragen und, falls erforderlich, während der gesamten Ausbildung. Diese Unterstützung ist individuell und richtet sich nach den Bedürfnissen des Jugendlichen und Anforderungen des Ausbildungsverhältnisses.

Nach entsprechender Projektvorstellung konnten in der Vergangenheit z.B. bei der VHS bereits einige interessierte und motivierte Jugendliche und auch entsprechende Ausbildungspaten gewonnen werden. Ob der Jugendliche und „sein“ Ausbildungspate zusammenpassen, muss im Vorfeld genau geprüft werden. So gibt es ausführliche Erstgespräche durch die Stiftung und begleitete Kennenlerntreffen mit Jugendlichen und Paten, um festzustellen, „wer zu wem passt“.  Denn ganz wichtig ist natürlich, dass die beiden Parteien eine gemeinsame Arbeitsgrundlage finden.

Die Stiftung ist dann auch weiterhin zu jeder Zeit ansprechbare und reflektierende Anlaufstelle.

Für die weiblichen Jugendlichen werden hier auch besonders Ehrenamtlerinnen gesucht. Es gibt doch Vieles, was „Frau mit Frau“ einfach besser bereden kann!

Den Jugendlichen durch eigenes Wissen und Erfahrung mit aktiver Hilfe z.B. bei Bewerbungsschreiben / Vorstellungsgesprächen zur Seite stehen, ein Ansprechpartner des Vertrauens zu sein, vielleicht auch einmal moralisch aufbauen, all das und dazu Verantwortungsbewusstsein und Lebenserfahrung, sollten die Paten also schon mitbringen.

Zeit für ein Kind

Die Idee ist es, einzelnen Kindern im Grundschulalter durch ehrenamtliche Paten ein wenig Zeit zu schenken. Dieses findet in der Regel einmal wöchentlich in den Räumlichkeiten der Schule statt. Wie diese Zeit genutzt wird, kann und soll spontan und vor allem nach den Wünschen des Kindes entschieden werden. Möglichkeiten können sein: eine Spielerunde, eine Vorlesestunde oder – auf Wunsch – auch einmal Hausaufgabenhilfe.

Regelmäßige Austauschtreffen und fachliche Beratung werden den Ehrenamtlern für dieses Projekt angeboten.

Es geht nicht um einen Ersatz der Lehrkräfte oder der Familie, sondern um eine Unterstützung durch einen Ansprechpartner außerhalb dieses Kreises, denn manchmal fehlt es bei diesen Kindern einfach ein wenig an Zuwendung, Anerkennung und Anregung. Emotionale Förderung ist das Ziel dieses Projektes. Durch einen Menschen, der seine Zeit nur diesem Kind schenkt, erleben viele Kinder eine sehr wichtige Wertschätzung ihrer Person.

Leider kann dieses Projekt zurzeit nicht mit der gewünschten Intensität betrieben werden. Auch hier könnten z.B. Ehrenamtler wertvolle Hilfe leisten.

Mit viel Engagement ist das Ehepaar Gall in diesen Projekten involviert. Kompetente Mitarbeiter vervollständigen das Team.

Jedoch ist die Hilfe durch Ehrenamtler unverzichtbar und der Appell an potenzielle Ehrenamtler lautet: Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft und benötigen unsere Hilfe und Erfahrung!!

Förderung und Unterstützung jeglicher Art sind willkommen!!

Sprechen Sie uns an, wenn Sie hier ehrenamtlich Zeit spenden möchten.

Ein weiteres Projekt, das hier nur kurz angesprochen werden können:

Entwicklung durch Handball

Ziel dieses Projektes, das die Stiftung gemeinsam mit dem BHC 06 durchführt, ist es, Jugendlichen durch Handball neue soziale Erfahrungen zu ermöglichen. Die Jugendlichen können Spiele und Trainings mit den Bundesligaspielern besuchen und die Spieler einmal persönlich kennen lernen. Indem ihnen Fragen gestellt werden können finden die Jugendlichen einen Zugang finden zu den „Stars“, deren Lebensweg hin zum Sport sowie deren auch ganz alltäglichem Umgang mit Alltagsaufgaben/ Problemen/dem Leben insgesamt.

Aufgrund von fehlender Unterstützung durch Ehrenamtler ruht dieses Projekt zurzeit.