Josef-Haus – Seniorenheim Solingen-Krahenhöhe

Josef-hausDas Seniorenheim Josef-Haus in Solingen gehört zum Unternehmensverbund der St. Augustinus-Kliniken gGmbH. Es wurde im Jahr 1989 unter besonderer Berücksichtigung modernster Anforderungen zur Betreuung pflegebedürftiger Menschen gebaut und eingerichtet und im Jahre 2011 aufwändig modernisiert. Das moderne Altenheim liegt im Stadtteil Solingen-Krahenhöhe.

Renate Eigler, Leitung des Sozialen Dienstes

Renate Eigler - Josef-Haus

Dort ist Frau Renate Eigler, Diplom-Sozialarbeiterin, 59 Jahre jung, tätig. Zu ihren vielfältigen Aufgaben zählt auch die Betreuung der ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Ehrenamtler sind ihr extrem wichtig, sie weiß deren Einsatz sehr zu schätzen, und sie ist froh über die Anzahl der Ehrenamtler im Josef-Haus; z.Zt. sind es 44! – Und das bei 80 Bewohnern! In kaum einer anderen Institution findet man eine solch außerordentliche Anzahl Ehrenamtler.

Frau Eigler und „ihre“ Ehrenamtler

Die Ehrenamtler werden nach ersten Gesprächen von Frau Eigler entsprechend ihren Fähigkeiten und Eignungen im Seniorenbereich eingesetzt. Wichtig ist für sie, dass jeder Ehrenamtler an seiner Tätigkeit so viel Freude wie möglich hat, transportiert er diese ja doch an die Senioren weiter. Neben der Einzelbetreuung (Reden, Vorlesen, Spielen, Spaziergänge mit den Senioren, Ausflugs-/Arzt-Begleitung) gibt es auch einige Gruppenangebote, geleitet/geführt durch Ehrenamtler (Gestaltungs-, Spiele-, Bastelgruppen). Und ganz wichtig ist auch ihr Einsatz bei den verschiedenen Festen im Haus, sagt Frau Eigler.Sie begleiten die Bewohner bei Frühlings-, Sommer-, Weihnachtsfesten und sind ihnen behilflich, wo immer es geht. Wenn sie von „ihren Ehrenamtlern“ erzählt, bekommt ihre Stimme einen ganz besonderen Klang, gemischt aus Freude und Dankbarkeit. „Ich bin immer wieder aufs Neue begeistert von der Bereitschaft vieler Menschen, Zeit und Energie zu spenden, um Menschen in einer oftmals durch Alter, Beschwernisse, Behinderungen gekennzeichneten letzten Lebensphase noch so viel schöne Momente wie nur möglich zu schenken“, erklärt sie mit leuchtenden Augen.

Lehrgänge, Vorträge und interessante Infos für die Ehrenamtler

Frau Eigler „pflegt“ ihre Ehrenamtler geradezu und bietet ihnen eine Menge an: Mehrfach im Jahr finden im Josef-Haus Ehrenamtler-Treffs bei Kaffee und Kuchen, Unterhaltung/ Erfahrungsaustausch statt. Den Abschluss dieser Treffen bilden jeweils interessante Vorträge, Vorführungen, Lehrgänge, Schulungen. Die Themen sind auf die Bedürfnisse in einem Seniorenheim zugeschnitten, z.B.

  • Bewegungsspiele, Gymnastik, Entspannungsübungen für Senioren,
  • Umgang mit Demenzkranken,
  • Mahlzeitenbegleitung,
  • Glaube in der Betreuung der Bewohner,
  • Technische Hilfesysteme im Alltag.

Das Josef-Haus bietet außerdem die kostenneutrale Teilnahme an Hospiz-Seminaren an, ermöglicht jedes Jahr die Teilnahme am Ehrenamtstag in Köln und auch zur Adventsfeier des Hauses sind die Ehrenamtler herzlich willkommen.

Ob jung, ob alt, jede helfende Hand ist mehr als willkommen

Die Ehrenamtler im Josef-Haus sind zwischen 11 und 85 Jahren alt. Frau Eigler betont hier u.a. die Bereitschaft der ganz jungen Menschen. „Immer wieder freue ich mich zu sehen, wie sich sehr junge und sehr alte Menschen aufeinander einlassen können und viel Freude am Umgang miteinander haben“, sagt Frau Eigler.

Positive Erinnerungen und Eindrücke  

„Und wenn dann, wie letztens, Ex-Ehrenamtler, die ihr Ehrenamt aus verschiedenen Gründen aufgeben mussten, sich nach längerer Zeit bei mir melden, weil sie „einfach mal guten Tag sagen“ wollen und weil sie die Zeit im Josef-Haus so beeindruckend und positiv in Erinnerung haben, freue ich mich natürlich sehr“ berichtet Frau Eigler. Einige der Ehrenamtler sind schon lange im Haus, und auch das ist sicher ein Zeichen, dass sie die Betreuung und Dankbarkeit im Hause zu schätzen wissen und gern dorthin gehen. Auch die Sofrei konnte hier schon helfen und einige Ehrenamtler vermitteln, über die Frau Eigler sich durchweg positiv äußert.

Sie strahlt zum Abschluss des Gespräches und meint dann: „Es können gar nicht genug Ehrenamtler sein. Ich bin dankbar über jeden Menschen, der seine Zeit auf diese Weise verschenkt. Hierbei ist die Anzahl der Stunden oder Tage des ehrenamtlichen Einsatzes nicht so wichtig. Viel wichtiger ist das gut funktionierende Miteinander der Bewohner, der diversen Mitarbeiter und der Ehrenamtler“.