Andreas Rüb – Web & mehr

 

Name: Andreas Rüb
Jahrgang: 1964
Ehrenamtliche Tätigkeit: Internet-/Kommunikationsbeauftragter der Solinger Freiwilligen Agentur e.V.
Hauptberuf: (Früh-)Rentner, ehem. kfm. Angestellter

 

 

So alt und doch Internet-verrückt?

EDV hat mich mein Leben lang begleitet. 1982 habe ich den ersten XT-Computer auf den Tisch gestellt bekommen. Ich habe das Potenzial dieser grauen Kiste verstanden, auch wenn alles noch „ganz anders“ war. Meine Entwicklung hat mich viel gelehrt, aber Nullen und Einsen waren immer dabei. 2012 war ich am Zenit meiner beruflichen Entwicklung. Kaufmännischer Geschäftsführer, zuständig für Vertrieb, Marketing und Organisation eines Unternehmens mit 8 festangestellten Mitarbeitern der ITK-Branche in München. Aber: auf einmal war alles anders, ich erlitt 2013 einen Schlaganfall. In der Version II meines Lebens habe ich mich auf mein Hobby Fotografie und das Internet in einer extremen Art und Weise konzentriert, um meine kognitiven Schwächen zu trainieren.

Wie kam ich auf die Idee des Ehrenamts?

Meine Liebes- und Lebenspartnerin Toni brachte mich auf die Idee des Ehrenamts bei der Solinger Freiwilligen Agentur. Und, was soll ich sagen: „Hier bin ich!“. Ich möchte alle Ehrenamtler der Solinger Freiwilligen Agentur in Sachen World Wide Communication unterstützen und für sie als Ehrenamtler zur Verfügung stehen.

Aller Anfang ist schwer

Es prasseln viele neue Namen und Funktionen auf mich ein. Perfekt. Aber jetzt kommt leider mein Problem mit ins Spiel: mein Kurzzeitgedächtnis. Daher möchte ich schon jetzt um Verständnis bitten, falls ich Ihren Namen verwechselt habe oder etwas länger für die Wiedererkennung Ihrer Stimme am Telefon brauche. Aber neben des kleinen Problems möchte ich mich helfend anbieten.

Es gibt viele Hilfsmittel; und ich nutze sie

Anfangs war es zwar Rollstuhl, Rollator und Gehstock, aber jetzt hat mein Gehirn auch eine Unterstützung bekommen. iWelt von Apple. Ausgestattet mit den Möglichkeiten von iPhone/iWatch über iPad bis hin zum iMac meistere ich meine Anforderungen. Und ich hoffe, es kommen ganz viele SoFrei-Anforderungen dazu.

Änderung und Wechsel der Dinge

Die Zeit ist nicht stehen geblieben, auch wenn es uns in manchen Bereichen so scheint. Mit der Einführung des Smartphones durch Apple haben sich unsere Gewohnheiten geändert. Die Stadt Augsburg testet gerade Smartphone-gerechte Ampelanlagen. Auch wir müssen mit der Zeit gehen und auch in der Solinger Freiwilligen Agentur neue Wege gehen. Sei es auch noch so lächerlich. Wenn es das tägliche Leben in der Gemeinschaft unterstützt und zur schnelleren Abarbeitung von Vorgängen dient, will ich mich für Sie und Ihre Idee stark machen.

Es gibt für jeden Anwendungsbereich eine APP. Vielleicht auch bald für die Solinger Freiwilligen Agentur? In ferner Zukunft habe ich schon so meine Ideen, was dieses Thema angeht. Aber vorerst würde ich gerne in Sachen Kommunikation die Internetseite der Solinger Freiwilligen Agentur pflegen. Aber: vielleicht haben Sie als Ehrenamtler ja auch eine Idee. Ich möchte Ihre Anforderungen verstehen und die Ideen umsetzen. Sprechen Sie mich an.

Je länger ich darüber nachdenke ….

… umso mehr bin ich der Meinung, dass ein Ehrenamt nicht nur für das Ego gut ist, sondern auch viel für die Gemeinschaft in der Stadt tut. Tue Gutes und sprich darüber …. nach diesem Motto möchte ich Sie ermuntern, auch wenn es Ihnen kaum erwähnenswert erscheint, darüber zu sprechen und dem Ehrenamt das nötige Etwas zu verleihen, damit noch viel mehr Bürger unserer schönen Stadt in den Kreis der Solinger Freiwilligen Agentur kommen.

Ehrenamtliches Engagement ist in unserer Ellenbogen-Gesellschaft die Stütze des sozialen Miteinander.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Vereine und Organisationen über Mitgliederschwund klagen müssen? Wo gehen all diese Menschen hin? Natürlich ist es in der heutigen Zeit wichtig, sein Auskommen zu haben. Aber: ist berufliche Verpflichtung alles, wofür wir leben? Familie und Verwandtschaft sind wichtig. Aber jeder ist ein Teil der Gemeinschaft, die wir ansprechen wollen, um gemeinschaftlich Zukunft zu gestalten.

In dem Sinne möchte ich mit Ihnen und Ihrem Engagement unsere Zukunft prägen. Lassen Sie uns gemeinschaftlich an dieser Zielsetzung arbeiten.

Möge die Zukunft mit uns sein!

Andreas Rüb, alias Dschungelpinguin [Solingen, 29.11.2018]